Ausschreibung

Das alte Jahr endet und macht Neuem Platz, das schon lange geplant ist. Da ist als erstes unsere Ausschreibung zu einer Anthologie über Meerjungfrauen. Gesucht sind in sich abgeschlossene Geschichten über Undinen, Nixen und so weiter. Gerne lesen wir an alte Mythen angelehnte Geschichten, aber auch neue Interpretationen sind willkommen. Das einzige, was wir nicht möchten, ist ein Abklatsch dessen, was bereits erfolgreich war (s. Disney, „Splash“, „Plötzlich Meerjungfrau“ usw). Überrascht uns.

Hier geht es zu den Details.

Voraussichtliches Titelbild:

Fremd! Jede Geschichte hat zwei Seiten

Vor Kurzem erschien in unserem Verlag die Anthologie

Fremd! Jede Geschichte hat zwei Seiten

Sie erzählt vom fremd sein, fremd fühlen und fremd bleiben

Das Fremde hat viele Gesichter. Es berührt, verstört, beeindruckt, kommt böse oder nachdenklich daher. Die zwölf Autor*innen des ForumWort erzählen eine Geschichte jeweils aus zwei verschiedenen Perspektiven: In großer literarischer Bandbreite und vielen Genres – von Historie, Fantasy, über Gegenwartsliteratur bis Lyrik. Verbunden sind alle diese Erzählungen und Szenen durch das gemeinsame Thema „Fremd“.

Der deutsche Dauerregen wäscht die Hoffnungen eines syrischen Paares davon – für eine Spaziergängerin ist Regen dagegen Heimat.
Eine eigensinnige Frau macht befremdliche Dating-Erfahrungen.
Wie es sich anfühlt, am Lebensende von fremden Händen umsorgt zu werden.
Was macht eine religiöse Wohngemeinschaft aus Straßenkindern?
Die exotische Schönheit eines Pfaus betört und verstört ein Mädchen und eine Frau.
Wie verändert ein neuer Herzschlag die Identität?
Die Begegnung mit einem „Wesen der Liebe“ beeinflusst das Leben eines sehr müden Kapitalisten.
Ein fremder Planet wird erreicht, dessen Bewohner ihn schädigen. Sollte man einschreiten?
In infizierten Kindern lauern Bestien – aber sind sie die wirkliche Gefahr?
In der Fremde, dem unbekannten Menschenreich, entdecken zwei Fea ihre Emotionen – kommen sie sich dadurch näher?
Ein Mann besucht das Dorf, aus dem er vertrieben wurde. Was ist aus ihm und was ist aus seinem alten Zuhause geworden?
Wer ist die lächelnde junge Frau auf dem Foto, über das der alternde Vater so beharrlich schweigt?

Im Januar 2020 werden wir Ihnen die 12 Autor*innen der Anthologie vorstellen:
Leonie Bandurski
Hanna Bertini
Ulrich Conrad
Anne Danck (die auch die Illustrationen angefertigt hat)
Laszlo Hartmann
Irene Klein
Slavica Klimkowsky
Dr. Ilkay Koparan
Sylvia Krupicka
Andrea Maluga
Nicole Pfeiffer
Deborah B. Stone

Herausgegeben von Katharina Kolata, Independent Bookworm

Das Bestseller-Quiz #OBM2019 #OBM2019Halle2

Wahr oder nicht wahr? Egal, das sind jedenfalls ein paar Dinge, die wir beim IB glauben, über den Buchmarkt zu wissen.

1. Ist Fantasy tot, wie es die großen Verlage immer wieder behaupten?
NEIN!!! Man muss ja nur einmal zur BuCon im Bürgerhaus in Dreieich-Sprendlingen fahren (immer am Samstag der Frankfurter Buchmesse). Jedes Jahr kommen dort mehr Besucher und die Aussteler kloppen sich fast um die wenigen Tische, die zu haben sind. Auch wenn man sich im Internet umsieht, ist Fantasy ein weit verbreitetes Genre.

Die Interessen der Leser*innen sind nur mittlerweile breiter gefächert (auch weil es nun endlich mehr als einen Bereich in Fantasy gibt). Steampunk, Paranormal, Romantasy, das alles waren für die großen Verlage keine Optionen. Sie wollten nur eines, nämlich High Fantasy (das sind Geschichten, die in einer Welt spielen, die der unseren nicht annähernd ähnlich ist (also so etwas wie Tolkiens LotR, GRR Martins Fire and Ice). Natürlich gibt es auch für High Fantasy immer noch Leser*innen, aber die Auswahl ist größer geworden.

2. Welche Genres verkaufen sich am besten?
Das sind ganz klar alle Arten von Romance und Krimis. Diese beiden großen Übergenres haben einfach die meisten treuen Fans. Wenn es einer/m Autor/in gelingt, eine noch nicht ausgeschöpfte Nische in diesen Genres zu erobern, wird es möglich, vom Schreiben zu leben.

Aber auch Autor*innen in anderen Genres haben begeisterte Anhänger. Die Verkaufszahlen sind dann eben ein wenig niedriger pro Buch, was bedeutet, dass man mehr Bücher veröffentlichen muss. Dabei sollte man aber immer bedenken, dass Leser*innen durchaus bemerken, wenn beim Handwerklichen geschlampt wurde (Lektorat UND Korrektorat sind unumgänglich!).

3. Kleinstverlage sind Druckkostenzuschußverlage
Das ist komplett falsch. Gerade die kleinen und winzigen Verlage beleben die Landschaft der Literatur. Wir trauen uns an Projekte, auch wenn sie wenig gewinnversprechend sind, weil sie uns am Herzen liegen und wir überzeugt sind, dass sie es wert sind, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. Bei diesen Verlagen liegt das unternehmerische Risiko wie bei den großen auf den Schultern der Inhaber.

Druckkostenzuschußverlage verlangen von den Autoren Geld für die Veröffentlichung. Das ist ein absolutes No-Go.

Natürlich ist es in Ordnung (und auch üblich bei allen Verlagen unabhängig von der Größe), Autorenexemplare zu einem günstigen Preis an die Autor*in/en eines Buches abzugeben. Aber die Kosten der Veröffentlichung selbst (Lektorat, Korrektorat, Coverdesign, Buchsatz) trägt immer der Verlag. Unser Tipp daher: zahle niemals etwas an einen Verlag. Wenn du selbst veröffentlichen möchtest (Selfpublishing), nutze die Anbieter, bei denen du deine Bücher kostenlos oder für eine geringe Aufwandspauschale hochladen kannst und suche dir kompetente Lektoren, Korrektoren, Coverdesigner und/oder Buchsetzer. Ja, die sind nicht billig (müssen ja auch von etwas leben), aber wenigstens bekommst du dort etwas für dein Geld.

Natürlich gibt es noch vieles im Verlagswesen, was sich zu hinterfragen lohnt. Also her mit euren Fragen. Wir beantworteten sie nach bestem Wissen und Gewissen.

 

Guck mal: mit ohne Hilfe #OBM2019 #OBM2019Halle2

Zweimal in der Woche ist in Independent Bookworm Verlagstag, d.h. die Autorinnen lassen ihre Romane ruhen und kümmern sich um die anstehenden Veröffentlichungen. Lektorat, Korrektorat, Buchsatz und Coverdesign sind die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum fertigen Buch. Einiges davon wird mit bewährten Partnern umgesetzt (besonders das Korrektorat und oft auch das Coverdesign), anderes geht ohne Hilfe.

Besonderen Wert legt die Inhaberin darauf, dass die eBook Dateien so klein wie möglich bleiben. Daher nutzt sie keine Fremdprogramme, sondern codiert ganz altmodisch HTML und CSS von Hand. So produziert sie optisch ansprechende eBooks mit geringem Speicherbedarf. Das ist bei Viellesern besonders wichtig, da die Bücher so auf dem Lesegerät weniger Platz brauchen. Und auch für die sogenannten Royalties (der Betrag, der vom Vertrieb an den Verlag ausbezahlt wird) spielt die Dateigröße eine Rolle, da der größte der Vertriebspartner (das große A) Gebühren für den Datentransfer erhebt. Diese sind um so höher, je größer die Datei.

Grundsätzlich verzichtet der Independent Bookworm auf DRM (digital rights management = Kopierschutz), da das derzeitige System für Hacker leicht zu umgehen ist und nur den ehrlichen Kunden das Leben schwer macht. Bei einem Wechsel des Lesegeräts sollte unserer Meinung nach jede/r Leser*in das Format der Bücher problemlos ändern können (z.B. mit einem Tool wie Calibre).

Und den Leser*innen, die freiwillig ihre Daten einem Hacker ins Maul werfen, nur um ein gestohlenes eBook kostenlos zu bekommen, das bei einem legalen Händler nur wenige Euros kostet, ist sowieso nicht zu helfen. Hier hilft nicht einmal der in unseren Büchern so liebevoll gestaltete Hinweis auf die gängigen Praxen der eBook Piraten.

Neben den Veröffentlichungen nimmt auch das Marketing einen großen Teil der Zeit in Anspruch. Allerdings ist der Verlag hier bisher nur begrenzt aktiv. Da wir in zwei Sprachen veröffentlichen, ist es schwierig ein umfassendes Netz für beide Märkte zu knüpfen. Hier waren die einzelnen Autor*innen bisher aktiver als der Verlag. Für 2020 ist eine Intensivierung der Marketingstrategien geplant, denn dann sollen die ersten Ausschreibungen für Kurzgeschichtenbände erfolgen und dafür brauchen wir Testleser*innen und Buchrezensent*innen.

Hast du Lust, dabei zu sein? Dann hinterlasse uns einen Kommentar und wir melden uns bei dir.

 

Neuheiten und Backlist #OBM2019 #OBM2019Halle2

Heute sollen wir euch unsere Bücher vorstellen, und davon haben wir mehr als man bei so einem kleinen Verlag annehmen sollte.

Ganz neu eingetroffen ist die Anthologie Fremd! Jede Geschichte hat zwei Seiten der Autorengruppe ForumWort aus Berlin. In der Sammlung erzählen 12 Autor*innen ihre Geschichten jeweils aus zwei Perspektiven. So breit gefächert auch die Genres, allen Geschichten gemeinsam ist das titelgebende Thema. Und so blickt man mal mit mehr, mal mit weniger Verständnis auf das Fremde in und um uns herum (Das Buch gibt es hier).
 
 
Eine wunderbare Serie ist Shards of Light von William L. Hahn. In der Tradition von Tolkien erschafft er eine Welt zwischen Gut und Böse, in der niemand das ist, was er zu sein scheint. Der Autor hat diese Serie auch als Hörbücher herausgebracht, die demnächst, zeitgleich mit dem Sammelband-eBook, als Bündel erscheinen werden (Die Bücher gibt es hier).
 
 
Besonders beliebt ist die Jugendbuch Trilogie über Drachen-Shifter von Katharina Gerlach. In ihr erzählt die Autorin von einem jungen Mädchen, das nach einem entsetzlichen Autounfall das Leben und die Liebe neu entdeckt und das sich dabei gegen Intrigen, chinesische Drachen und Mitschüler zur Wehr setzen muss (Die Bücher gibt es hier).
 
 

Weitere Bücher unserer Autor*innen finden sich unter dem Menüpunkt „Unsere Bücher“.